© Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
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10
Jan.

Webinar zum Thema Städtischer Plastikabfall

10. Januar 2023
15:00 – 16:30 Uhr
Beate Albert

Kontakt

Frau
Beate
Albert
Koordinatorin
Smart City Unit
T +49 30 46302-327

 

 

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Guten Tag!

Die Deutsch-Amerikanische Handelskammer USA-Süd in Atlanta, in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, Berlin, und der Stadt Atlanta, lädt Sie herzlich zu einer Teilnahme an einem Informations-Webinar zum Thema „Städtischer Plastikabfall: Vermeidung- und nachhaltige Entsorgung“ inkl. Diskussionsrunde ein.

Das Webinar dient zur Vorbereitung und Information über eine Teilnahmemöglichkeit an einer bundesgeförderten Begegnungsreise zum Thema in die Stadt Atlanta am 17.-21. April 2023.

Ein Gegenbesuch einer Delegation aus Atlanta nach Berlin ist ebenfalls geplant.

Das Programm richtet sich an alle, die den Dialog zum Thema Plastikabfall und den Umgang mit diesem voranbringen. Hierzu dürfen sich Interessierte aus z. B. Verwaltung, fachbezogenen Organisationen und Verbänden, Hochschulen und Start-ups/Unternehmen angesprochen fühlen.

Der deutsch-amerikanische Austausch soll neue Ideen inspirieren, den allgemeinen kulturellen Austausch fördern und das Thema in die Aufmerksamkeit der allgemeinen Bevölkerung rücken.

Hintergrund

Die Verschmutzung durch Kunststoffe ist allgegenwärtig und beeinträchtigt Meeres-, Süßwasser- und Landökosysteme auf der ganzen Welt. Seit 2015 ist die Problematik auch in den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen verankert und wird auf von Ländern auf nationaler, subnationaler und supranationaler Ebene diskutiert. Als zwei starke Industrienationen sind die USA und Deutschland mitunter hauptverantwortlich in der Suche nach möglichen Lösungsansätzen und können vom bilateralen Dialog und gemeinsamer Zusammenarbeit profitieren.

Das Webinar

Das Webinar beleuchtet die internationale Problematik von städtischen Plastikabfällen und der nachhaltige Umgang damit in der Kommune—am Beispiel der aufstrebenden US-Südstaatenmetropole Atlanta, Georgia. Stadtverwaltung, lokale Non-profits und Unternehmen stellen deren Ziele, Strategien und Hürden in Bezug auf das Plastikproblem vor. Eine abschließende moderierte Diskussionsrunde zwischen der Stadt Atlanta und der Stadt Berlin soll erste Gemeinsamkeiten hervorheben und neue Denkanstöße anregen. Der Fokus liegt dabei auf der Plastikvermeidung und korrekter Entsorgung und wie diese durch Entscheidungsträger der Kommune vermittelt werden.

Das Webinar informiert zudem über eine Begegnungsreise einer Berliner Delegation nach Atlanta, Georgia, USA im April 2023. Interessierte Teilnehmer des Webinars sind dazu eingeladen, an der Begegnungsreise teilzunehmen. Die Reise ermöglicht, das Besprochene vor Ort zu erleben, die lokalen Vertreter persönlich kennenzulernen und den Dialog zum Thema zu vertiefen. Ziel des Projekts ist der allgemeine deutsch - US-amerikanische kulturelle Austausch, Stereotypenabbau sowie die Interessenssteigerung der bereiten Bevölkerung zum Thema. Das geplante Wochenprogramm der Begegnungsreise beinhaltet u.A. eine Stadtführung, Objektbesichtigungen sowie eine abschließende Diskussionsrunde, und wird während des Webinars vorgestellt.

Das Projekt wurde durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Programm (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

Zielgruppe

Das Programm richtet sich an alle Berliner, die daran interessiert sind, den Dialog zum Thema Plastikabfall und den Umgang mit diesem voranzubringen. Der internationale Austausch mit der Stadt Atlanta soll dabei auf beiden Seiten des Atlantiks neue Ideen inspirieren, bestehende Hürden beleuchten, den allgemeinen kulturellen Austausch fördern und das Thema in die Aufmerksamkeit der allgemeinen Bevölkerung rücken. Mögliche Teilnehmer wären all jene, die thematikbezogen aktiv sind und sich kommunal engagieren möchten. Zum Beispiel:

  • Stadtvertreter
  • Vertreter von Fachverbänden
  • (Hoch-)Schulleiter
  • Fachexperten aus NGO/non-profits
  • Unternehmen und Start-Ups
  • Forschung und Lobbying
  • Weitere interessierte Personen

Das Transatlantikprogramm

Seit 1997 fördert die Bundesregierung aus Mitteln des ERP-Sondervermögens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie das Deutsche Programm für transatlantische Begegnung (Transatlantik-Programm). Mit Mitteln des Transatlantik-Programms können deutsch-amerikanische Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft finanziell unterstützt werden, die sich am Leitgedanken “Begegnungen von Menschen” orientieren. Durch das Transatlantik-Programm soll die transatlantische Partnerschaft nachhaltig gefördert werden. Mit den Projekten sollen im Wesentlichen folgende Ziele verfolgt werden:

  • Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes, deutscher Kultur und Sprache
  • Förderung der Begegnung insbesondere von jungen Menschen, Multiplikatoren und Nachwuchsführungskräften
  • Meinungsaustausch über aktuelle und zukunftsorientierte Themen
  • Begegnung zur Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit

Die Projekte sollen dazu dienen, den transatlantischen Beziehungen neue Impulse zu verleihen. Sie sollen innovativen Charakter haben und öffentlichkeitswirksam sein.