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WindNODE: Das Schaufenster für intelligente Energie

WindNODE war ein pluralistisches Projekt mit einer Vielzahl von innovativen Teilprojekten, in denen Wirtschaft und Wissenschaft Musterlösungen für die Energiewende entwickelt haben. Mehr als 70 Partner arbeiteten mit individuellen Perspektiven und Ansätzen in 9 Arbeitspaketen an 56 Einzelprojekten, davon ca. 40 in der Hauptstadtregion. Acht von neun Arbeitspaketen wurden in Berlin und Brandenburg koordiniert.

Das Verbundprojekt WindNODE wurde von Januar 2017 bis März 2021 im Rahmen des Förderprogramms "Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende" (SINTEG) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Gezeigt wurde ein Netzwerk flexibler Energienutzer, die ihren Stromverbrauch nach dem schwankenden Angebot von Wind- und Sonnenkraftwerken ausrichten können. Ziel war es, große Mengen erneuerbaren Stroms ins Energiesystem zu integrieren und zugleich die Stromnetze stabil zu halten, damit übertragbare Musterlösungen entstehen, die auch anderswo die Energiewende voranbringen können.

Ein Schaufenster zum Anfassen und Mitmachen

Die Partner bei WindNODE wollten Fachleuten ebenso wie der interessierten Öffentlichkeit zeigen, dass ein intelligentes Energiesystem tatsächlich funktioniert. Über 30 „besuchbare Orte“ luden dazu ein, die entwickelten Lösungen für das intelligente Energiesystem in Demonstratoren und Showrooms zu erleben.

Die Länder Berlin und Brandenburg veranschaulichen sehr gut den Schaufenstergedanken von WindNODE: An der BTU Cottbus-Senftenberg befanden sich zwei sogenannte „besuchbare Orte“, an denen die Energiewende anschaulich wurde: der „Power System Simulator“ und das „Besucherzentrum Intelligente Energienetze“. Auch in Berlin wurde an zahlreichen Schauplätzen das intelligente Energiesystem der Zukunft erlebbar gemacht.

Hierzu zählten z.B. die Energiewerkstatt auf dem EUREF-Campus von der GASAG Solution Plus, die Schaufensterfilialen von Lidl und Kaufland in Berlin-Schöneberg und am Alexanderplatz, das DIN-Normenwerk oder der WindNODE-Showroom Energiewende von 50Hertz im Berliner Netzquartier.

Einige dieser Orte sind auch nach dem Projektende weiterhin begehbar. Diese finden Sie hier.

Klaus Henschke

Kontakt

Klaus
Henschke
Clustermanager
T +49 331 73061-217
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Ergebnisse

Qualitative Projektergebnisse im Rahmen von WindNODE wurden durch Partner, assoziierte Partner und Unterauftragnehmer unter anderem in Form von Diskussionspapieren, Studien, Gutachten oder in weiteren Textformaten erarbeitet und liegen nun in einer Vielzahl von Publikationen vor. In den WindNODE-Jahrbüchern werden die Ergebnisse und Zwischenergebnisse aus den Einzelprojekten sichtbar.