Netzwerke

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Berlin-Brandenburg Energy Network (BEN)

Mit der Gründung des Berlin Solar Network im Juli 2010 und dessen Weiterentwicklung zum Berlin-Brandenburg Energy Network (BEN) steht nun ein stetig wachsender Verband zur Interessenvertretung von Unternehmen und Institutionen auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien zur Verfügung. Das Berlin-Brandenburg Energy Network ist der Verband der Erneuerbaren Energien und damit verbundenen Wissenschaftseinrichtungen in der Hauptstadtregion und setzt sich folgende Ziele und Aufgaben:

  • Förderung des Meinungsaustauschs zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
  • Einsatz für verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen ein
  • Unterstützung der Weiterentwicklung der Branche und Einsatz für die Schaffung neuer wie für den Erhalt bestehender Arbeitsplätze
  • Information der Öffentlichkeit über die Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten der Erneuerbaren Energien
  • Unterstützung der Mitglieder bei ihren Internationalisierungsvorhaben durch die Vermittlung wertvoller Kontakte

Das Hauptziel des BEN ist es jedoch, dass die umweltfreundliche Energie aus der Sonne künftig noch viel mehr genutzt wird.

Berliner NetzwerkE

Im Berliner GRW-NetzwerkE arbeiten Unternehmen zu Themen aus den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien zusammen. Das Netzwerkmanagement liegt bei der Berliner Energieagentur. Das Netzwerk sieht sich als Teil der Smart-City-Strategie des Landes Berlin und fokussiert praxisorientierte Lösungen für das Zusammenwirken von Mensch und Technologie im Bereich der Energiewirtschaft. Die Netzwerkpartner entwickeln gemeinsam innovative Konzepte, Produkte und Dienstleistungen rund um Energiethemen und setzen sie in Modellprojekten um. Die einzelnen Schritte der Projektentwicklung werden von der Idee und technischen Konkretisierung über die Fördermittelrecherche bis hin zur Kommunikation nach außen durch das Netzwerkmanagement begleitet. Das NetzwerkE bündelt Kompetenzen und fördert den Austausch zwischen den Netzwerkpartnern. Die Aufgaben des Netzwerkmanagements reichen von der Initiierung und Umsetzungsbegleitung von Modellprojekten über eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsorganisation bis hin zur Förderung des Know-how-Transfers zwischen den Netzwerkpartnern und Wissenschaftseinrichtungen. Zu den Partnern des Berliner NetzwerkE gehören namhafte regionale Versorger, Technologieunternehmen und Anwender.

Brandenburgische Energie Technologie Initiative (ETI)

Die Brandenburgische Energie Technologie Initiative (ETI) ist ein gemeinsames Projekt des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg und der Industrie und Handelskammer (IHK) Potsdam. Als eine Informations- und Kommunikationsplattform zur Vernetzung von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu den Themen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien ist ETI an vielen Maßnahmen zur Umsetzung der Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg beteiligt. Die ETI organisiert Informationsaustausch und Know-How-Transfer für die Entwicklung innovativer energieeffizienter Technologien und die Nutzung regenerativer Energien. Zu diesem Zweck treffen sich regelmäßig Arbeitsgruppen zu den Themen BIOENERGIE, BRAUNKOHLE, ENERGIEEFFIZIENZ, ENERGIESPEICHERUNG, GEOTHERMIE, SOLARENERGIE, WINDKARFT. Die Sitzungen der Arbeitsgruppen sind informelle Foren zum Meinungsaustausch zwischen Fachleuten und interessierten Laien, Politik und Wirtschaft, Unternehmen und Wissenschaft. Die ETI ist der Nachhaltigkeit, regionalen Wertschöpfung und dem Klimaschutz verpflichtet.

CEBra - Centrum für Energietechnologie Brandenburg e. V.

Der technologisch orientierte Verein CEBra - Centrum für Energietechnologie Brandenburg nutzt die Kompetenzen der Lehrstühle des CEBra Research, um die Grundlagenforschung der BTU Cottbus anzuwenden. Diese dient der Entwicklung zukunftsweisender Technologien entlang der gesamten Prozesskette der Energietechnik und -versorgung. Als Initiator verschiedener interdisziplinärer Industrieprojekte im Energiebereich ergänzt der CEBra e.V. die Strukturen der BTU Cottbus und dem marktorientierten Unternehmen CEBra GmbH. Zu den Zielen und Aufgaben des Vereins gehören die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft im Energiebereich, die Erstellung von Studien, experimentelle Entwicklungsarbeiten und Untersuchungen wie die Konzeption gerätetechnischer Lösungen, die Entwicklung von Softwaresystemen, die Erstellung von Konzepten, Planungsunterlagen und Studien, Erprobungen und Messreihen an Versuchsanlagen, Test- und Prüfaufbauten und der Technologietransfer.

EuReffuS - Energie- und Ressourceneffizienz und Sicherheit technischer Systeme im Technologiefeld Abwärmenutzung/Prozesswärme

EuReffuS als führendes Netzwerk im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz bietet innovative Produkte und Lösungen für Industrie und Gewerbe im Bereich der Effizienztechnologien an. In mehreren FuE-Verbundprojekten entwickeln und erproben die Netzwerkpartner aus Industrie und Forschung neue zukunftsfähige Lösungen in verschiedenen Anwendungsbereichen.

GreenIT-BB

GreenIT-BB wurde im April 2009 als PPP gegründet und führt Verantwortliche aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, die energiesparende Informations- und Telekommunikationstechnik voranbringen wollen. Das Netzwerk initiiert Projekte, bündelt Informationen, moderiert den fachlichen Austausch und versteht sich als bundesweites Kompetenzzentrum für Green IT. Seit 2010 initiiert und vergibt das Netzwerk GreenIT-BB mit Partnern den "GreenIT Best Practice AWARD" im Rahmen eines GreenIT Summit mit Themen rund um die Green IT in Berlin. Beteiligte, Nominierte und Preisträger finden sich in einer umfangreichen Dokumentation auf der Website des Netzwerks www.greenit-bb.de. Im März 2012 wurde erstmals ein GreenIT Jahrbuch mit Best-Practice-Beiträgen zur Steigerung der Energieeffizienz vom Netzwerk heraus gegeben. Für Rechenzentrumsbetreiber bietet das Netzwerk GreenIT-BB ein onlinegestütztes Tool, das GreenIT RZ-Benchmarking an. Auf Basis der Eingaben von ca. 30 Fragen wird ein Benchmarking innerhalb einer Gruppe ähnlich großer Rechenzentren erstellt, welches Optimierungspotenziale im Rechenzentrum aufzeigt. Das GreenIT RZ-Benchmarking wurde zum Tag der Bundesverwaltung am 13. April 2010 als eines der Green-IT Leuchtturmprojekte 2010 ausgezeichnet.

Innovative Energiesysteme Berlin-Brandenburg e. V.

Das 2007 initiierte Netzwerk Solarregion Berlin-Brandenburg ging aus der Ursprungsinitiative Solarregion Ostbrandenburg hervor und vertrat seit 2009 als Verein gleichberechtigt die Interessen beider Bundesländer. Die Solarregion Berlin-Brandenburg unterstützte die Energiestrategien der Länder Berlin und Brandenburg und förderte die Vernetzung von Industrie, Wissenschaft und Verwaltung. Darüber hinausgehende Ziele waren die Sicherung von Fachkräften sowie die Förderung der regionalen Wertschöpfung. Aus Solarregion Berlin-Brandenburg e.V. wird Innovative Energiesysteme Berlin-Brandenburg e. V.

Netzwerk HWN 500 - Höhenwindnutzung bis 500 m

Ziel des, durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten, ZIMNetzwerkes HWN 500 ist die Initiierung von F&E-Projekten zur Entwicklung innovativer Flugwindkraft- bzw. Airborne Wind Energy-Anlagen. Vision ist es, insbesondere im Binnenland mit innovativen Flugwindanlagen den stärkeren und stabileren Winden in Höhen bis zu 500 m zu nutzen und damit einen wesentlichen Beitrag zur alternativen Energiegewinnung und zum Schutz fossiler Brennstoffe zu leisten.
Im Netzwerk sind zurzeit zwölf Unternehmen, fünf internationale Forschungsinstitute und ein Verband zusammengeschlossen. Das Netzwerk initiiert mit seinen Partnern innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus den Bereichen Aerodynamik & Meteorologie, Material & Sicherheit, Robotik & Sensorik, Steuerung & Regelung, Energie & Speicherung sowie Recht & Akzeptanz. Neben der Entwicklung, Herstellung und dem Einsatz von Energiespeichersystemen wird zudem deren gesamte Energiebilanzierung berücksichtigt.

Netzwerk Leichtbau Metall Brandenburg

Leichtbaulösungen sind ein zentraler Baustein um Produktionsprozesse zu optimieren, Produktivitätssteigerungen und eine Verbesserung der Material- und Energieeffizienz der industriellen Produktion sowie der Produkte, Komponenten und Systeme zu erreichen.

Das Netzwerk Leichtbau Metall Brandenburg ist ein Verbund von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, die über spezialisierte Kompetenzen im Metall- und Hybridleichtbau verfügen.

Das neue Netzwerk soll dazu beitragen, Brandenburger Kompetenzen im Leichtbau zu bündeln und Innovations- und Kooperationsprojekte zur Entwicklung von Leichtbau-lösungen zu initiieren und zu unterstützen. Mit dem Netzwerk stehen Anwendern und Herstellern kompetente Forschungs- und Entwicklungspartner zur schnellen Umsetzung von Innovationen zur Verfügung.

Der ganzheitliche Innovationsansatz des Netzwerks berücksichtigt dabei den gesamten Produktlebenszyklus und setzt auf maßgeschneiderte Systemlösungen für Leichtbau-konzepte, -prozesse, -verfahren und -produkte über alle Entwicklungsstufen bis zur Wiederverwertung hinweg.

Vielfältige Anknüpfungspunkte für das Querschnittsthema Leichtbau finden sich u.a. in den Bereichen der Oberflächencharakteristika von Werkstoffen, der Wärmeübertragung oder dem Strömungsverhalten von Bauteilen.

Das Netzwerk Leichtbau Metall Brandenburg vermittelt Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft auch für Unternehmen aus dem Bereich der Energietechnik potentielle Partner, Lieferanten und Forschungseinrichtungen und informiert zu passenden Förderprogrammen.