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31.08.2018

Jörg Steinbach wird Brandenburgs neuer Wirtschaftsminister

Das gab Ministerpräsident Dietmar Woidke auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem renommierten Wirtschafts- und Technologieexperten bekannt. Steinbach soll voraussichtlich am 19. September im Landtag vereidigt werden. Er folgt auf Albrecht Gerber, der zu diesem Zeitpunkt aus familiären Gründen von seinem Amt zurücktritt.

Der gebürtige Berliner Steinbach (28. Mai 1956) arbeitete mehrere Jahre bei der Schering AG in Berlin, hatte eine Lehrprofessur an der TU Berlin und war von 2010 bis 2014 deren Präsident. Im Jahr 2014 wurde er Gründungspräsident der BTU Cottbus-Senftenberg.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke begründet seine Entscheidung:

„Mit Jörg Steinbach bekommt Brandenburg einen ausgezeichneten neuen Wirtschaftsminister mit der außerordentlich hohen Sachkompetenz, dem nationalen und internationalen Renommee und der großen Verbundenheit Steinbachs mit dem Land Brandenburg.

Seine Berufung als Gründungspräsident der BTU Cottbus-Senftenberg hat sich als Glücksfall erwiesen. Er hat es geschafft, die beiden Universitätsstandorte zusammenzuführen. Das war auch gegen anfängliche Widerstände eine Meisterleistung. Das heißt: Er kann Verwaltung, er kann moderieren und zusammenführen und entscheiden. Ich bin sicher: Er kann Minister.

Zugleich engagiert er sich sehr stark für ein weltoffenes und tolerantes Brandenburg als überzeugter Humanist und auch ganz pragmatisch, denn er weiß: Engstirnigkeit und Hass schaden dem Lebens- und Wirtschaftsort Brandenburg.

Und nicht zuletzt: Steinbach kennt und liebt die Lausitz. Er begleitet schon in seiner jetzigen Funktion die dortige Strukturentwicklung mit Leidenschaft und Ideenreichtum."

Jörg Steinbach betont:

"Ich will meine Kompetenzen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lebenserfahrung gewinnbringend für das ganze Land Brandenburg einsetzen. Es steht wirtschaftlich so gut da wie nie zuvor. Kernthemen sind sicherlich die weitere Festigung des wirtschaftlichen Fundaments, die Gewinnung von Fachkräften und der Ausbau der Infrastruktur.

Selbstverständlich spielt für mich persönlich, aber auch das Land insgesamt die Strukturentwicklung in der Lausitz eine zentrale Rolle. Hier können jetzt Weichen gestellt werden, die einer ganzen Region zu Gute kommen. Deshalb ist es wichtig, dass Brandenburg mit klarer Haltung in der Kommission für Wirtschaft, Strukturentwicklung und Beschäftigung auftritt."

Wir freuen uns auf die Zusamenarbeit und wünschen Prof. Steinbach einen guten Start in das neue Amt!