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11.02.2019

Förderaufruf: Digitalisierung der Energiewende

Die systemübergreifende „Digitalisierung der Energiewende“ steht im 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung als Sammelbegriff für eine Vielzahl von Feldern mit Einfluss auf die Bereiche der Energieforschung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) adressiert mit diesem Förderaufruf explizit Forschungsvorhaben mit übergeordnetem Charakter im Kontext der Digitalisierung der Energiewende, die sich nicht auf einen einzelnen Technologiebereich reduzieren lassen.

Der vermehrte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kann dabei eine Schlüsselrolle bei der Lösung bestehender und zukünftiger Herausforderungen der Dezentralisierung, Flexibilisierung und effizienten Nutzung von Energie und Ressourcen einnehmen.

Potenziale ergeben sich etwa durch neue Geschäftsmodelle, innovative Dienstleistungen, bei der Automatisierung von Produktionsprozessen oder bei der Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz. Durch die Entwicklung von Sicherheitskonzepten als auch Konzepten für die Resilienz hochgradig vernetzter Systeme muss auch die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Energiesystems bei weiter zunehmender Digitalisierung gewährleistet werden.

Projektvorschläge können von transdisziplinären Konsortien eingereicht werden, die Akteure aus mindestens drei Forschungsdisziplinen umfassen.

Jetzt Projektskizze einreichen!

Bis zum 15. März 2019 können die Projektskizzen in einem zweistufigen Verfahren eingereicht werden. Mit der Betreuung des Förderaufrufs hat das BMWi den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt.